brändstifter Part II:

Umsetzung und Gewinner

nadja.spiegel
01.08.17 | Nadja Spiegel

In brändstifter Part I – Wie es dazu kam haben wir euch schon von den Risiken und Hürden, die sich am Anfang für Startups oft ergeben, erzählt und wie uns diese Tatsache dazu brachte, den brändstifter Wettbewerb für österreichische Startups und Jungunternehmen ins Leben zu rufen.

Nachdem wir die Eckdaten (Preis, Ablauf, Wettbewerbsname) fixiert hatten, konnte es also so richtig losgehen. Wir erstellten eine feine Canvas-Facebook-Kampagne, rührten kräftig in unserem Bekanntenkreis die Werbetrommel, holten uns ausgewählte, großartige Partner und Pressekontakte mit an Bord (an dieser Stelle Danke an Horizont, Austrian Startups und Entrepreneurship Avenue, WU Gründungszentrum und andere) – und warteten gespannt darauf, welche Startups den brändstifter-Rufen folgen würden.

Kleine Auffrischung aus Part I zum brändstifter: Ein kleiner Fragebogen und eine kurze, knackige 160-Zeichen-Beschreibung, wieso genau sie den Gewinn verdient haben – mehr wollten wir als Bewerbungshürde für die Startups und Jungunternehmen nicht einbauen. Und so einfach und offen wir die Bewerbungsform gehalten hatten, so vielseitig waren auch die Startups und Jungunternehmen, die sich anmeldeten: Von Multimedia-Agenturen und Startups aus dem Sport- und Gesundheitssektor über Jobsuche-Plattformen bis hin zu einem Audioguide für Museen und Ausstellungen – insgesamt 23 Bewerberungen trudelten ein und machten es uns in ihrer Großartigkeit gar nicht einfach, die Top 10 für das öffentliche Facebook-Voting auszuwählen.

Aber egal wie schwer die Entscheidung auch sein mochte, getroffen werden musste sie dennoch: Letztlich wählten wir die vielversprechendsten zehn Startups und Jungunternehmen aus und bastelten aus ihren 160-Zeichen-Texten eine fröhlich bunte Facebook Galerie für ein öffentliches Voting. Denn Fairness und Transparenz gehen bei uns immer vor!

Das Voting selbst war rasant, spannend und bis zum Schluss hin ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Ende stand der Gewinner fest: Amlogy GmbH holte sich den brändstifter 2017 mit 246 Likes. Den zweiten Platz machte das Modelabel Louis Carlton New York mit 73 Votes und der dritte Platz ging an die Jobvermittlungsplattform Hokify mit 45 Likes.

Wer Amlogy ist? Ein tolles junges Startup, das auf der Technologie von arloopa Inc. basiert und sich mit Augmented Reality beschäftigt und damit Schulbücher zum Leben erweckt und oft schwer verständlichen Lernstoff leichter und spielerischer erlernbar macht. Die meisten Menschen sind visuelle Lerntypen, das heißt: Ihr Lernmechanismus geht über den Seh-Sinn. Mit Augmented Reality will Amlogy ein nachhaltiges Lernen schaffen.

So motiviert und sympathisch die Idee des Startups, so motiviert und sympathisch auch die Köpfe hinter Amlogy, die wir gleich in der Woche nach Abschluss des Wettbewerbs beim Kick-off-Workshop kennenlernen durften. Euch interessiert jetzt aber endlich das Ergebnis unserer Arbeit für Amlogy? Psst... wir wollen hier nicht zu viel verraten, schaut doch einfach bei unserer Referenz zum Projekt vorbei. Was wir definitiv sagen können: Es war eine ganz unkomplizierte, richtig schöne Zusammenarbeit und das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen und wird hoffentlich in Zukunft viele spannenden Schulbücher zieren!

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