26.07.16 | Michaela Wein

Eine junge Agentur mit vielen unterschiedlichen Kunden und Aufgabenstellungen entwickelt sich ständig weiter. Bei all dem Trubel, einigen Neuzugängen im Team und neuen Arbeitsteilungen ist es manchmal notwendig, sich zwischendurch auf eine wichtige Sache zu besinnen – die Agentur selbst. Damit alle dasselbe Ziel vor Augen haben, die Anliegen der Teammitglieder besprochen und eine Planung der nächsten Monate gemacht werden können, braucht es hier und da so etwas wie eine Teamklausur.

Anfang Juni haben wir also das Büro für einen Tag geschlossen und uns ins ImpactHub Vienna verzogen. Ein Ortswechsel tut für solche Vorhaben immer ganz gut. Die Temperaturbedingungen waren dort vielleicht nicht optimal, dafür haben die Köpfe umso mehr geraucht. Wie das Ganze abgelaufen ist? Hier ein paar Aspekte:

  • Die Vorbereitung hat eine Person aus dem Team übernommen. Es gab eine kurze Abstimmung mit allen, damit alle Punkte abgedeckt werden, die den einzelnen Personen wichtig sind, ansonsten gab es aber keine Aufgabenstellung für die Teammitglieder vorab, um das Ganze nicht in eine bestimmte Richtung zu lenken.
  • Wir haben überlegt, ob wir aus Kosten- und Zeitgründen die Klausur nicht doch im Büro abhalten – das ImpactHub hat sich aber dann doch als die goldrichtige Entscheidung erwiesen. Ein neutraler Ort, ein für Meetings ideal ausgestatteter Raum (beschreibbare Wände! <3 ) und Ungestörtheit sind super für Motivation, Produktivität und Ideenreichtum.
  • Für uns war wichtig, zu definieren, wie unser jeweiliges Verständnis von crossconnect ist und wie wir dieses Selbstverständnis nach außen transportieren können. Auf diese Weise konnten wir den Blick ein wenig schärfen. Grundsätzlich hatten wir alle ein ähnliches Bild von crossconnect , aber manchmal ist es ganz gut, gemeinsam Ziele zu formulieren und Vorgehensweisen zu erarbeiten, um diese zu erreichen.
  • In einem nicht-alltäglichen Umfeld fiel es uns wesentlich leichter, auch mal über die Arbeit der KollegInnen nachzudenken und zu sprechen, die zwar schräg gegenüber sitzen, mit deren Arbeit wir aber normalerweise nicht allzu viel zu tun haben. Jede Menge kreativer Input konnte auf diese Weise ausgetauscht werden.
  • Das Schönste an so einer Teamklausur: Die Stimmung nach einem produktiven Tag. Erschöpft, aber inspiriert und ausgelassen war das ganze Team. Gleich nach dem Wochenende haben alle angefangen, die besprochenen Ideen umzusetzen.

Das wichtigste Ziel der Teamklausur haben wir erreicht: ein einheitliches Verständnis von crossconnect zu formulieren und die damit verbundenen Ziele gemeinsam zu erarbeiten und anzupeilen. Ein Folgetermin fand ein paar Wochen später statt, um zu sehen, welche von den vereinbarten Maßnahmen wir bereits umgesetzt haben, welche wir für nicht sinnvoll erachten und welche möglichen Folgeschritte es gibt.

Alles in allem hat es sich sehr gelohnt, einen herkömmlichen Arbeitstag zu „opfern“ – und uns hat die Klausur als Team noch näher zusammengebracht.

crossconnect Teamklausur
crossconnect Teamklausur