Teil 1

Projektmanagement – die vielen Facetten

laura.sprenger
23.05.17 | Laura Allan

Teil 1: Projektmanagement – die vielen Facetten

Eigentlich könnte man diesen Blogbeitrag auch unter das Thema #crossconnected stellen, denn das Project Management Training ist erst durch unseren Partner accilium ermöglicht worden. Aber fangen wir ganz vorne an: Was war da eigentlich los bei uns?

Peter von accilium hat uns zu einem zweitägigen Project Management Workshop nach PMI Standard eingeladen. Wir haben die Gelegenheit beim Schopf gepackt und uns an zwei Samstagen ganz dem Thema Projektmanagement gewidmet.

Aber was ist eigentlich Projektmanagement?

project management

Bei KundInnen stößt der Posten Projektmanagement oder Projektleitung im Angebot häufig auf Schulterzucken. Wozu für Projektmanagement zahlen, wenn man doch eigentlich nur ein neues Logo möchte?

Die gesamte Kommunikation (Kommunikationsmanagement) während eines Projekts läuft über den Projektmanager. Der Projektmanager brieft die Projektmitarbeiter, kümmert sich um die Projektplanung, gibt Übersicht über die Ressourcen, Timings, Qualität und Scopes eines Projektes, erarbeitet eine Projekterfolgsrechnung (intern) und hält immer wieder seinen Kopf für’s Team hin, falls doch mal etwas anders laufen sollte als geplant – kein Problem, im Hintergrund hat er durch das ausgetüftelte Riskmanagement den Schaden bereits minimiert. Der gute Projektmanager zeichnet sich dadurch aus, dass seine Arbeit gar nicht auffällt weil das Projekt zur vollen Zufriedenheit des Kunden abläuft, auch wenn ihm im Hintergrund die eine oder andere Schweißperle über die Stirn rinnt.

Und wenn wir schon über das Projektmanagement reden, dann darf das Projekt an sich natürlich nicht zu kurz kommen.

Hier die Kriterien eines Projektes

  • Hat ein eindeutiges Ziel = normalerweise wird mit der Erfüllung des Ziels auch das Projekt abgeschlossen
  • Ist zeitlich begrenzt = hat in der Regel ein definiertes Start- und ein Enddatum
  • Wurde durch fortlaufende Ausarbeitung entwickelt = entsteht in der Regel im Dialog und beinhaltet den gemeinsamen Konsens
  • Benötigt Ressourcen aus unterschiedlichen Gebieten = neben unterschiedlichen ProjektmitarbeiterInnen können Ressourcen auch finanzielle Mittel oder Werkzeuge sein
  • Sollte einen eindeutigen Auftraggeber oder Projektsponsor haben = in unserem Fall ist das meistens der Kunde, der das Projekt in Auftrag gibt
  • Der Projektsponsor gibt die Richtung und die Finanzierung vor = seine Meinung/Freigaben sollte immer auch eingeplant und berücksichtigt werden
  • Beinhaltet Unsicherheiten = ein Projekt schafft etwas Neues und noch nie Dagewesenes, da spielen immer Faktoren mit, die nicht 100%ig planbar sind

Auf 254 Slides haben wir uns mit Projektplanung, -umsetzung, Risiko-, Zeit-, Scope-, Stakeholder-, Ressourcen-, Qualitäts-, Kosten- und Kommunikationsmanagement auseinandergesetzt und uns in die Tiefen des agilen Projektmanagements gestürzt, aber auch die Evaluation der eigenen Projekte durfte natürlich nicht fehlen.

Hier unsere wichtigsten Learnings:

  • Memes lockern selbst die fadesten Inhalte auf
  • Wir hätten gerne einen Terry Tate, Office Linebacker bei uns im Büro
  • Die Maslowsche Bedürfnispyramide könnte getrost noch um Projektmanager (direkt über WLAN und Akku) erweitert werden
  • Unsere Kopfrechenkünste könnten ein kleines Update vertragen
  • Wir wissen schon viel, können aber noch viel mehr lernen
Projekt Management Workshop bei crossconnect

In meinen nächsten Blogbeiträgen werde ich genauer auf die einzelnen Aspekte des Workshops eingehen, da wir sie bis dahin schon in unsere Arbeit haben einfließen lassen und wir sie genauer bewerten und anhand von ein paar Beispielen besser schildern können. Stay tuned!

Danksagung:

Danke, Danke, Danke, Danke und noch mal Danke an Peter für den großartigen Workshop!