Wie funktioniert eigentlich guter Social Media Content?

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10.01.18 | Nadja Spiegel

Guter Social Media Content entsteht in den seltensten Fällen „einfach so“, sondern will wohl überlegt und durchdacht sein und beginnt weit vor dem eigentlichen Texten und Posten selbst.


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Autor: Unbekannt. Copyright Bedingungen und Lizenz: Unbekannt. Bildquelle


Schritt 1: Analyse und Strategieentwicklung

Im ersten Schritt gilt es sich selbst als Unternehmen sowie die gewünschte Zielgruppe zu analysieren, um ein harmonisches Gesamtkonzept zu entwickeln. Am leichtesten fällt das, indem man sich an den klassischen W-Fragen entlanghantelt:

Was und wer?

  • Wer sind wir?
  • Was macht die Konkurrenz und wie heben wir uns von dieser ab?
  • Welche Themen sollen vermittelt werden?

Warum?

  • Welche Ziele und KPIs möchten wir erreichen?
  • Welchen Mehrwert bieten wir für unsere Zielgruppe?

Für wen? Und wie?

  • Was ist unsere Zielgruppe?
  • Wofür interessiert sich unsere Zielgruppe? Welche Themen sind relevant für sie? Welchen Mehrwert wünschen sie sich (z.B. humorvolle oder informationsvolle Beiträge)?
  • Wie kommuniziert unsere Zielgruppe selbst auf Social Media?
  • Tonalität: Wie will unsere Zielgruppe angesprochen werden?
  • Welches Format eignet sich für unsere Zielgruppe? (Text, Bild, Video, Infografik, GIF, etc.)

Wo?

  • Welche Plattform(en) eignen sich für unseren Content?
  • Welche Plattform(en) eignen sich für unsere Zielgruppe?

Wann?

  • Wann ist unsere Zielgruppe besonders aktiv?
  • Wie viele Beiträge pro Woche sind sinnvoll?



Schritt zwei: Die Umsetzung

Unsere Tipps für guten Social Media Content:


Visuell vor!

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte, heißt es so schön und ist vor allem im Social Media Bereich auch oft wahr. Bilder vermitteln Emotionen, die die UserInnen auf den ersten Blick oder das schnelle Scrollen hinweg fesseln können. Passender Bildcontent ist dabei keine Hexerei – wer kein eigenes Material besitzt oder keine Ressourcen dafür aufwenden kann, sollte sich auf Unsplash oder Pexels einmal umschauen. Wem es an Bildbearbeitungs-Kompetenz fehlt, findet mit Pablo, Canva oder Pixlr schnelle, unkomplizierte Hilfetools.

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Einfach

Kurz, prägnant, einfach verständlich: Eure Follower und Fans sollen in Sekundenschnelle eure Botschaft ergreifen. Die Aufmerksamkeitsspanne der UserInnen ist gering, euer Inhalte muss darin Platz finden und diese nicht sprengen. Allgemein gilt: Euer Inhalt soll genauso lang sein, wie notwendig, um eure Botschaft spannend und klar zu kommunizieren – nicht länger und nicht kürzer.


Mit Gefühl

Postings, die Emotionen wecken, begeistern. Die Rede ist dabei von echten, unverfälschten Emotionen – nicht von übertriebener, unauthentischer Darstellung.

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Auf Augenhöhe

Werbung? Nein danke. Auf Social Media Kanälen ist es wichtig, authentisch und auf Augenhöhe mit eurer Zielgruppe zu kommunizieren. Eure Inhalte müssen einen Mehrwert für die UserInnen bieten.


Dialog statt Monolog

Interaktionen und der Austausch mit der Zielgruppe sind das A und O von Social Media. Fragt nach den Meinungen eurer UserInnen, antwortet zeitnah auf Kommentare und wägt eure Inhalte textlich wie konzeptionell danach ab, ob sie den Austausch mit eurer Zielgruppe (untereinander) fördern.

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Humorvoll

Eine Portion Humor und ein, zwei Augenzwinkern haben selten geschadet. Vorsicht bei GIFs: So lustig und passend sie teilweise sein mögen, so sparsam und präzise dosiert sollten sie sein.

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In diesem Sinne: Frohes Social Media-en!