Wie pflege ich meinen Google AdWords-Account?

veronika.svihalkova
13.03.18 | Veronika Švihálková

Nach der Einrichtung eines AdWords Kontos und der Einstellung von ersten Kampagnen ist die Arbeit noch lange nicht vorbei. Wer mit AdWords die bestmöglichen Ergebnisse erzielen will, muss sich um das Konto regelmäßig kümmern und es kontinuierlich optimieren. Hier sind ein paar nützliche Tipps für die regelmäßige Pflege:


1. Konto-Struktur

Die Struktur des Kontos ist das A und O des Erfolgs auf Google AdWords und sollte am besten immer bereits vor der Einstellung neuen Kampagnen geplant werden.

Die Kampagnen können beispielsweise nach den folgenden Kriterien gelistet werden:

  • Marge oder Umsatz
  • Marken im Shop
  • Zielgruppen-spezifischen Themen
  • Struktur der Website (am weitesten verbreitete Methode)

Bei der Strukturierung des Kontos sollte man ebenfalls darauf achten, dass die Kampagnen für das Suchnetzwerk von denjenigen für das Display-Netzwerk getrennt sind.


2. Aktualität

Da sich auf den Websites und bei den Angeboten je nach Unternehmen öfters etwas ändern, ist es wichtig auf die Aktualität vor allem der folgenden Punkte zu achten:

  • Anzeigentexte
  • Keywords
  • Anzeigenerweiterungen
  • URLs


3. Anzeigen

Wie bereits im vorigen Punkt erwähnt, ist die Aktualität der Anzeigen essenziell. Regelmäßig sollten auch A/B Tests ausgewertet und neue Anzeigen getestet werden (rational vs. emotional, humorvoll vs. sachlich, usw.).


4. Keywords

Auch die Keywords sollten immer aktuell sein. Pro Anzeigengruppe sollten vor allem bei Accounts mit einem niedrigeren Budget kleinere Keyword-Sets verwendet werden (z.B. 10 Keywords). Brand Keywords sollten von den anderen Kampagnen möglichst separat gehalten werden.

Besonders aufmerksam muss man bei der Keywordoption „weitgehend passend“ sein, denn bei einer Definition von zu allgemeinen Keywords werden hierbei die Anzeigen auch bei unpassenden Suchanfragen ausgespielt. Wenn man z. B. das Keyword +urlaub +österreich aufnimmt, wird die Anzeige auch bei der folgenden Suche ausgespielt: urlaub mit hund in österreich. Dafür kann man dem Suchenden möglicherweise nicht das richtige Ergebnis liefern.

Nicht zu vergessen ist auch die oft unterschätzte Definition der auszuschließenden Keywords.


5. Conversion Tracking

Wenn man das Conversion Tracking nutzt, muss man auch dies öfters kontrollieren. Dabei handelt es sich hauptsächlich um die Kontrolle folgender Punkten:

  • Tag richtig eingebaut
  • Richtiges Targeting
  • Richtige Ziele (z. B. Verweildauer, Kauf, Download)


6. Konkurrenz

Unter dem Punkt „Auktionsdaten“ kann man sich zwar nicht ansehen, bei welchen Keywords man mit dem Wettbewerb konkurriert. Man kann hier jedoch andere nützliche Informationen wie die Überschneidungsrate mit den Anzeigen der Konkurrenz oder die durchschnittliche Position der Anzeigen der Konkurrenz rauslesen.

Wenn man beispielsweise sonst keinen Grund für eine sinkende Klickrate oder verschlechterte durchschnittliche Position findet, sollte man in den Auktionsdaten unbedingt die Konkurrenz beobachten.


7. Vier-Augen-Prinzip

Nach einer längeren Zeit der Bereuung von einem Google AdWords Konto ist man oft „betriebsblind“ und besonders dann macht es auf jeden Fall Sinn, hin und wieder jemand anderen drüber schauen zu lassen.


Und zum Schluss noch eine Empfehlung: Haltet euch auf dem Laufenden, lest unter anderem den offiziellen Google AdWords Blog und das wichtigste: testet, testet, testet!


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