Zielgruppen-Targeting auf Facebook

veronika.svihalkova
28.02.17 | Veronika Švihálková

Werbemaßnahmen kosten Unternehmen viel Geld und unpassende bzw. für die NutzerInnen uninteressante Werbung wird entweder nicht wahrgenommen oder sogar noch schlimmer: die UserInnen fühlen sich durch sie belästigt. Dafür gibt es jedoch eine Lösung, die eine Win-Win-Situation erzielt: TARGETING. Durch Targeting kann man genau die Zielgruppe erreichen, die für das eigene Unternehmen relevant ist.

Da das soziale Netzwerk Facebook über sehr viele NutzerInneninformationen verfügt, bietet es ein sehr zielgenaues Targeting an. Hier ist ein kurzer Überblick über die Zielgruppen-Targeting Optionen, die man beim Werben auf Facebook anwenden kann.


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1. Demografische Merkmale

Durch die Einstellungen der NutzerInnen sind Facebook folgende Informationen bekannt:

  • Standort (Land, Stadt, PLZ)
  • Alter
  • Generation
  • Geschlecht
  • Sprache
  • Beziehungsstatus
  • Sexuelle Orientierung
  • Lebensereignisse und Jubiläen
  • Elternstatus
  • Ausbildung
  • Arbeitgeber genau oder nach Industriezweig
  • Berufsbezeichnung
  • In den USA: politische Einstellung, ethnische Gruppe


2. Interessen

Die Interessen werden anhand von den angegebenen Interessen und Hobbys der NutzerInnen, über mit "gefällt mir" markierte Seiten und Facebook Gruppen, denen die NutzerInnen angehören, vermittelt. Es gibt folgende Interessensgruppen:

  • Business & Branche (z.B. Geschäft, kleines Geschäft, Online, Design, Bankwesen, Immobilien)
  • Unterhaltung (z.B. Musik, Spiele, Events, TV)
  • Familie & Beziehung (z.B. Hochzeit, Familie, Freunde)
  • Fitness & Wellness (z.B. Zumba, Yoga, Laufen)
  • Essen & Getränke (z.B. Kochen, Restaurants)
  • Hobbys & Aktivitäten (z.B. Haustiere, Kunst, Reisen)
  • Shopping & Fashion (z.B. Kleidung, Beauty, Spielzeuge)
  • Technologie (z.B. PC, Handy, Software)


3. Verhaltensweisen

NutzerInnen können ebenfalls auf der Basis folgender Verhaltensweisen erreicht werden:

  • Einkaufsverhalten
  • Reiseverhalten
  • Spielverhalten
  • Verwendung von Geräten
  • Besuche von Events
  • usw.


4. Verbindungen

Ebenso könnt ihr Menschen anhand von Verbindungen mit eurer Facebook Seite, eurer App oder euren Events targeten.

  • Facebook Seite: Menschen, die eure Seite liken oder FreundInnen von Menschen, die eure Seite liken
  • App: Menschen, die eure App nutzen oder FreundInnen von Menschen, die eure App nutzen
  • Events: Menschen, die eure Events besuchen oder FreundInnen von Menschen, die eure Events besuchen

Die Menschen, die eure Seite liken, eure App nutzen oder eure Events besuchen, können genauso ausgeschlossen werden.

Das Ausschließen der NutzerInnen ist zum Beispiel dann hilfreich, wenn man eine "Gefällt mir" Kampagne erstellen will. In dem Fall macht es keinen Sinn, die Leute erreichen zu wollen, die die Seite bereits liken, sondern eben diejenigen, die so noch nicht tun.


5. Remarketing

Darüber hinaus kann man noch die BesucherInnen der eigenen Website durch Facebook Remarketing erreichen. Dazu muss man einen sogenannten Facebook Pixel in den Quellcode der Seite implementieren. Diese Form des Targetings ist besonders praktisch, wenn man parallel noch andere Kampagnen laufen hat und dadurch viele UserInnen auf der eigenen Website unterwegs sind.